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EU Reifenlabel: Wie lesen & wann Sie sich nicht darauf verlassen sollten

Seit dem 01. November 2012 müssen Reifenhersteller PKW-Reifen sowie die Reifen leichter und schwerer Nutzfahrzeuge, die nach dem 30. Juni 2012 produziert wurden, mit dem so genannten „Reifenlabel“ kennzeichnen. Was das für den Reifenkäufer bedeutet, erfahren Sie hier.

Welche Aussage hat das EU-Reifenlabel?

Bezüglich der Reifen ermöglicht diese Kennzeichnung dem Endverbraucher eine bessere Orientierung beim Reifenkauf. Somit kann er mit diesen Kriterien und üblichen Reifentests eine bessere Kaufentscheidung fällen.

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Wann sollte ich mich nicht auf das EU-Reifenlabel verlassen?

Durch die neue EU-Reifenkennzeichnung kann der Verbraucher Reifen hinsichtlich ihrer Bodenhaftung, Kraftstoffeffizienz und Geräuschentwicklung besser vergleichen. Doch beim Reifenkauf sollten noch weitere Faktoren berücksichtigt werden, z.B.:

  • Handling bei Trockenheit
  • Bremsverhalten bei Trockenheit
  • Bodenhaftung in Kurven
  • Widerstandsfähigkeit
  • Beständigkeit bei Aquaplaning

Winterreifen verfügen über spezielle Leistungsmerkmale, die bei der EU-Reifenkennzeichnung nicht berücksichtigt werden, z. B. Traktion auf Schnee und Eis und Bodenhaftung bei kalten Witterungsbedingungen.

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Wussten Sie schon…?

EU Reifenlabel 2

Die Prüfung der Reifen erfolgt durch die Hersteller selbst. Die Prüfung geschieht allerdings nach vorgegebenen Verfahren und Abläufen.

Die Prüfung der Reifen erfolgt durch die Hersteller selbst. Die Prüfung geschieht allerdings nach vorgegebenen Verfahren und Abläufen.

Die Prüfung der Reifen erfolgt durch die Hersteller selbst. Die Prüfung geschieht allerdings nach vorgegebenen Verfahren und Abläufen.

EU Reifenlabel 2

Wird ein Reifen fachgerecht gelagert, gilt er auch nach 3 Jahren noch als fabrikneu.

Wird ein Reifen fachgerecht gelagert, gilt er auch nach 3 Jahren noch als fabrikneu.

Wird ein Reifen fachgerecht gelagert, gilt er auch nach 3 Jahren noch als fabrikneu.

EU Reifenlabel 2

Wer seine Winter- oder Sommerreifen einlagert, sollte darauf achten, dass der Raum trocken, kühl und vor allem frei von Sonnenlicht ist.

Wer seine Winter- oder Sommerreifen einlagert, sollte darauf achten, dass der Raum trocken, kühl und vor allem frei von Sonnenlicht ist.

Wer seine Winter- oder Sommerreifen einlagert, sollte darauf achten, dass der Raum trocken, kühl und vor allem frei von Sonnenlicht ist.

EU Reifenlabel 5
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Wie lese ich das EU-Reifenlabel?

Die Kennzeichnung zeigt die folgenden drei Eigenschaften des Reifens an:

EU Reifenlabel 6
1. Kraftstoffeffizienz

Die Kraftstoffeffizienz bezieht sich auf den Rollwiderstand des Reifens. Je kleiner der Rollwiderstand, desto geringer ist die Reibung zwischen Reifen und Straße und desto geringer ist der Spritverbrauch. Der Rollwiderstand macht etwa 20 % des Kraftstoffverbrauchs des Fahrzeugs aus. Ein leichtlaufender Reifen benötigt weniger Kraftstoff, da eine geringere Menge Energie in Reibung und Hitze umgewandelt wird.

EU Reifenlabel 7

Die Kraftstoffeffizienz wird von der Klasse A (größte Effizienz) bis zur Klasse G (geringste Effizienz) eingestuft. Die Kategorie „D“ wird nicht für PKWs verwendet.

Der Unterschied im Kraftstoffverbrauch zwischen einem mit „A“ und einem mit „G“ bewerteten Reifen kann bis zu 7,5 % betragen. Dies kann eine Einsparung von mehreren hundert Euro bedeuten, gerechnet auf die gesamte Lebensdauer des Reifens.

Durch Auswahl eines kraftstoffeffizienten Reifens wird außerdem der CO2 -Ausstoß verringert. Grundsätzlich muss man jedoch auch berücksichtigen, dass die Kraftstoffeinsparung auch vom Fahrzeug und den Fahrbedingungen abhängt.

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2. Bremsweg bei Nässe

Die Nasshaftung bezieht sich auf die Bremsfähigkeit des Reifens auf nassem Untergrund. Neben Witterung und Fahrbahnoberfläche wirkt sich die Nasshaftung der Reifen auf den Bremsweg aus. Diese Eigenschaft stellt einen wichtigen Punkt beim Reifenkauf dar.

EU Reifenlabel 9
Nasshaftung

Die Bewertung der Nasshaftung ist in sieben verschiedene Kategorien eingeteilt.Sie reichen von A (kürzester Bremsweg) bis F (längster Bremsweg).
Die Kategorien „D“ und „G“ werden nicht für PKWs verwendet.

Die Wichtigkeit der Nasshaftung kommt vor allem in Notsituationen zur Geltung, denn hier können wenige Meter Bremsweg entscheidend sein. Ein Satz Reifen mit „A“-Bewertung ermöglicht einen um bis zu 30 % kürzeren Bremsweg, als bei Reifen mit „F“-Bewertung.

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3. Abrollgeräusch

Das externe Rollgeräusch des Reifens wird in Dezibel angegeben.

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Geräuschklassen

Die Geräuschklassen werden dabei in drei Kategorien eingeteilt und sind durch schwarze Schallwellensymbole gekennzeichnet. Die Kennzeichnung reicht von 1 (leise) bis 3 (laut).

Reifen verursachen einen Teil der Fahrgeräusche Ihres Fahrzeugs. Durch den Kauf von Reifen mit einer guten Geräuschklasse können Sie die Lärmbelastung Ihrer Umgebung vermindern.

Welche Reifentypen sind mit dem EU-Reifenlabel gekennzeichnet?

Das EU-Reifenlabel kann also als Orientierung beim Reifenkauf dienen. Doch müssen alle Reifen mit dem Label versehen werden? Für folgende Reifentypen gilt die Kennzeichnungspflicht:

  • Pkw-Reifen
  • Transporterreifen
  • Lkw-Reifen

Welche Reifen sind nicht mit dem EU-Reifenlabel gekennzeichnet?

Zwar unterliegen die meisten Reifen der Kennzeichnungspflicht. Es gibt allerdings auch Ausnahmen. Dazu zählen folgende Reifen:

  • Runderneuerte Reifen
  • Reifen ohne Straßenzulassung, z.B. Rennreifen
  • T-Notradreifen
  • Oldtimerreifen
  • Motorradreifen
  • Reifen für Erdbewegungsmaschinen
  • Farmreifen

Wer hat das EU Reifenlabel ins Leben gerufen?

Das Reifenlabel entstammt einem Vorschlag der EU-Kommission. Ziel ist es, die Energieeffizienz zu erhöhen. Das Reifenlabel ist damit Teil verschiedener Initiativen, mit deren Hilfe der Energieverbrauch von Gebäuden, Produkten und Dienstleistungen minimiert werden soll.

Seit wann ist das EU Reifenlabel Pflicht?

Seit Juli 2012 produzierte Neureifen für Pkw, Transporter und Lkw müssen seit 1. November 2012 das neue zertifizierte EU-Label tragen.