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Kosten einer MPU & warum Sie nicht am falschen Ende sparen sollten

Wer spart, zahlt am Ende doppelt

MPU Kosten: Welche fallen an?

Dass die MPU von Prüflingen beliebig oft wiederholt werden kann, ist angesichts der Kosten nur ein schwacher Trost.

Die Gebühren sind bundeseinheitlich festgelegt und belaufen sich je nach Fall auf 340 bis 740 Euro.

Hinzu kommen die Kosten für die Neubeantragung der Fahrerlaubnis, etwaige Kosten für Vorbereitungsmaßnahmen wie Schulungen oder Verkehrstherapien und Kosten für Haar- und Urinanalysen. Insgesamt bis zu 2.500 Euro.

Die Daten des TÜV Rheinlands (offizielle Begutachtungsstelle) liegen einer Gebührenverordnung zu Grunde, die bundesweit einheitlich ist. Der TÜV Rheinland gibt folgende Kosten an:

MPU Delikt  MPU Kosten
MPU wegen einer oder mehrerer Alkohol-auffälligkeiten: 383,18 €
MPU wegen Punkten im Straßenverkehr (ohne Auffälligkeiten): 332,01 €
MPU wegen Alkoholauffälligkeit und Punkten im Straßenverkehr: 546,21 €
MPU wegen Drogenauffälligkeit: 335,50 €
MPU wegen Straftat/en: 332,01 €
MPU wegen Drogenauffälligkeit und Punkten: 698,53 €
MPU wegen Drogen und Alkoholauffälligkeit: 724,12 €
MPU wegen körperlicher und geistige Mängel (inkl. Altersbewerber): 222,72 €
MPU wegen Auffälligkeit bei der Fahrerlaubnisprüfung: 240,12 €
MPU wegen neurologisch- psychiatrischer Mängel: 314,36 €

Quelle: TÜV Rheinland

In eine MPU ohne Vorbereitung gehen: Macht das Sinn, um Kosten zu senken?

Zwar mag es auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen, den sogenannten Idiotentest ohne Vorbereitung zu absolvieren, um so Kosten zu sparen, doch dieser Plan kann ganz schnell sehr teuer werden.

Denn es ist äußerst schwierig, die MPU ohne Vorbereitung zu bestehen. Fällt das Ergebnis am Ende also negativ aus, müssen Sie die MPU wiederholen – und dafür natürlich erneut bezahlen.

In der Folge werden Sie vermutlich nun doch ein Beratungsangebot in Anspruch nehmen und so letztlich mehr Geld ausgegeben haben, als nötig gewesen wäre.

Wussten Sie schon…?

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